Ich bin müde. Und ich bin wütend.Dieser Text erzählt vom Silent Walk in Bern, von Social-Media-Posts voller Hass und Gewaltbilder – und davon, wie es sich anfühlt, seit Jahren Antisemitismus auszuhalten und trotzdem stehen zu bleiben. Ein persönlicher Meinungsbeitrag, nicht leise, aber klar. Ich bin müde.Nicht ein bisschen. Nicht „es war eine lange Woche“.Ich bin … Wenn Stille zur Provokation wird: Ein persönlicher Text nach dem Silent Walk in Bern weiterlesen
Autor: Ari Yasmin Lee
Raum für Trauer: Nationaler Trauertag Crans-Montana
Heute entzünden wir ein stilles Licht des Gedenkens. Wir halten inne bei den Opfern von Crans-Montana, bei den Hinterbliebenen und allen, die trauern. In diesem virtuellen Raum der Gedanken und Gebete können wir Trauer teilen, Nähe spüren und die leisen Lichter der Hoffnung leuchten lassen – ein Moment der Stille, der trägt. Heute ist der … Raum für Trauer: Nationaler Trauertag Crans-Montana weiterlesen
Aleppo, Rojava – und das Gewicht des Schweigens
In Aleppo fallen Häuser, die Straßen sind voller Angst – und doch gibt es Menschen, die Widerstand leisten. Dieser Artikel erzählt von der aktuellen Lage in den kurdischen Stadtteilen, von Solidarität über Grenzen hinweg und von der Resonanz unserer eigenen Geschichte, die uns leise dazu aufruft: Wir dürfen nicht schweigen. Ich musste suchen, um überhaupt … Aleppo, Rojava – und das Gewicht des Schweigens weiterlesen
Silent Walk in Bern – Stärke braucht kein Geschrei
An einem eiskalten Abend in Bern haben rund hundert Menschen gegen Antisemitismus und für das Existenzrecht Israels und den Schutz seiner Bevölkerung demonstriert – still, gesammelt und würdevoll. Sie gingen durch die Altstadt, begleitet von leiser Musik, Menschen aus Israel, Persien und Kurdistan, und zeigten: Solidarität kennt keine Grenzen. Zwischen ihnen und lauten Parolen der … Silent Walk in Bern – Stärke braucht kein Geschrei weiterlesen
Wenn Worte nicht mehr tragen
Es gibt Ereignisse, die sich jeder Sprache entziehen.Es gibt Leid, für das es keine richtigen Worte gibt. Dieser Beitrag versucht nicht zu erklären, sondern da zu sein: mit Anteilnahme, Dank für die Helfenden und Nähe zu denen, die nun tragen müssen, was kaum zu tragen ist – für Trauer, Mitgefühl und solidarisches Gedenken nach der … Wenn Worte nicht mehr tragen weiterlesen
Crans-Montana, ZAKA und die Delegitimierung jüdischer Hilfe
Es ist traurig – und zugleich bezeichnend für unsere Zeit –, dass schon wieder ein solcher Text notwendig ist. Eine Naturkatastrophe erschüttert ein Dorf, Menschen sterben, Jugendliche gelten als vermisst, Familien bangen. Und doch gelingt es nicht, bei der Anteilnahme stehen zu bleiben. Die Katastrophe von Crans-Montana Am 1. Januar erschütterte die Tragödie von Crans-Montana … Crans-Montana, ZAKA und die Delegitimierung jüdischer Hilfe weiterlesen
Crans-Montana, ZAKA et la délégitimation de l’aide juive
C’est triste – et en même temps révélateur de notre époque – qu’un tel texte soit une fois de plus nécessaire. Une catastrophe naturelle frappe un village, des personnes meurent, des adolescents sont portés disparus, des familles vivent dans l’angoisse. Et pourtant, il ne semble plus possible de s’arrêter à la compassion. La catastrophe de … Crans-Montana, ZAKA et la délégitimation de l’aide juive weiterlesen
Tragödie in Crans-Montana: Ein Tweet, ein Kommentar – und die Problematik moralischer Vorverurteilung
Ein Hilfsangebot in einer Katastrophe wird zur moralischen Zäsur: Der Kommentar einer Politikerin zeigt, wie schnell legitime Anteilnahme in Dämonisierung kippen kann – und wie gefährlich Mehrdeutigkeit in der öffentlichen Debatte sein kann. In der Silvesternacht 2026 ereignete sich in Crans-Montana eine verheerende Brandkatastrophe, bei der Dutzende Menschen ums Leben kamen. In Reaktion darauf veröffentlichte … Tragödie in Crans-Montana: Ein Tweet, ein Kommentar – und die Problematik moralischer Vorverurteilung weiterlesen
Crans-Montana: Tragödie, Mitgefühl – und was danach geschah
Dieser Text ist in zwei Teilen geschrieben.Er beginnt dort, wo wir eigentlich alle beginnen sollten: bei der Tragödie von Crans-Montana, bei den Opfern, bei der Trauer, beim Mitgefühl mit den Betroffenen und ihren Familien. Erst danach wendet er sich dem zu, was mich erschüttert hat: wie schnell inmitten von Leid und Solidarität antisemitische Erzählungen, Verdächtigungen … Crans-Montana: Tragödie, Mitgefühl – und was danach geschah weiterlesen
In Gottes Hände
Ewiger, Quelle des Lebens,wir legen dieses Jahr in deine Hände.Es war, wie es war –nicht alles leicht, nicht alles klar.Wir halten nichts zurück,verschönern nichts,polieren nichts auf –alles darf so gehen, wie es war. Danke für die Tage des Lichts,für Lachen und Begegnungen,für das Kleine, das uns getragen hat,für das Große, das uns gelehrt hat. Und … In Gottes Hände weiterlesen