Willkommen!

Willkommen bei Heilig schräg.

Du bist gelandet in einem Zwischenraum:
Zwischen Psalmen und Popkultur, Theologie und Trotz, Schreiben und Schweigen. Hier bloggt eine Pfarrerin mit Herz, Tinte und einem gewissen Hang zur Schräglage – verwurzelt in vielen Geschichten, Jüdisch, Indigen und Schwarz, spirituell suchend, poetisch unterwegs. Ich glaube, aber nicht wie man’s vielleicht erwartet. Und ich schreibe – weil Worte manchmal näher an Gott heranreichen als Dogmen.

Dieser Blog ist mein Versuch, Spiritualität sprachfähig zu machen. Oder wenigstens stotterfähig. Hier geht’s um Glaube und Zweifel, um Gebete, die klingen dürfen wie Jazz, um Trost in Zeiten von TikTok und Tradition und um die heilende Kraft eines Satzes zur richtigen Zeit. Mal persönlich, mal pastoral, mal provokant. Oft alles zugleich. Ein Versuch, Spiritualität sprachfähig zu machen – jenseits der Norm, aber nicht jenseits von Hoffnung.

Ich schreibe über Liturgie mit Knick, über meine vielen Wurzeln, über Filme und Musik, über queere Theologie und über die kleinen Funken, die aufleuchten, wenn das Heilige plötzlich quer im Raum steht – also da, wo es hingehört. Ich schreibe über das, was mich berührt, bestürzt, begeistert – von Liturgie bis Lagerfeuer, von Antisemitismus bis Altar, von Psalmen bis Popkultur. Hier treffen sich spirituelle Sehnsucht und Alltagssprache, gelebte Tradition und widerständige Gegenwart, Verletzlichkeit und Hoffnung.

Manchmal poetisch, manchmal unbequem.
Selten glatt. Und nie ganz fertig.

Dieser Blog ist ein Zwischenraum.
Zwischen Amen und Aber.
Zwischen Tradition und Tinte.
Zwischen Segen und Subtext.

Schön, dass du da bist.
Mach’s dir gemütlich zwischen den Zeilen.
Es gibt Tee. Und Trotz.