Zwischen Psalmen und Schatten: Midnight Mass Episode 2

Midnight Mass – eine Serie voller religiöser Symbolik, Riten und Fragen.In der zweiten Episode, „Book II: Psalms“, geht es noch tiefer hinein in das religiöse Gewebe der Insel. Wieder begegnen wir vertrauten katholischen Ritualen – und zugleich einer Menge an Spannungen, Brüchen und unerklärlichen Ereignissen. Rituale, Messe, Liturgie Wir sehen eine Wochentagsmesse, unscheinbar besucht, aber … Zwischen Psalmen und Schatten: Midnight Mass Episode 2 weiterlesen

«Heilung», die verletzt – Konversionstherapien als spiritueller Missbrauch

Dieser Artikel verbindet persönliche Erfahrung mit sachlicher Analyse. Ich erzähle, wie es war, als ich in meiner Jugend begann, meine Identität als lesbische Frau zu erkennen – und wie ich in konservativen, streng-charismatischen Kreisen auf Konversionstherapie stieß. Gleichzeitig ordne ich ein, was diese Praktiken bedeuten, welche Mechanismen dahinterstehen, welche Folgen sie haben und warum sie … «Heilung», die verletzt – Konversionstherapien als spiritueller Missbrauch weiterlesen

Ein Abend der Vielfalt: Die Swiss Diversity Award Night 2025

Am 6. September 2025 war ich Teil eines Abends, der zeigt, wie bunt, vielfältig und lebendig unsere Gesellschaft sein kann, wenn Menschen zusammenkommen, um Inklusion und Respekt zu feiern. Die Swiss Diversity Award Night im Kursaal Bern brachte Menschen aus allen Bereichen des Lebens zusammen – queere, nicht-queere, nicht-binäre, binäre, Menschen mit Behinderungen, neurodiverse Menschen … Ein Abend der Vielfalt: Die Swiss Diversity Award Night 2025 weiterlesen

Zwischen Welten: Zwei Jahre, sieben Identitäten, ein Herz

Fast zwei Jahre nach dem 7. Oktober blicke ich zurück auf Schmerz, Verlust und Heimatlosigkeit – und auf die Reise zurück zu mir selbst. Jüdisch, Cherokee, Black, Two Spirit. Musik, Drag, Aktivismus, Herzblut. Ich erzähle, wie ich versuche, all diese Teile meiner Identität wieder zusammenzuführen, zwischen Erwartungen, Verletzungen und dem leisen, unerschütterlichen Drang, ganz ich … Zwischen Welten: Zwei Jahre, sieben Identitäten, ein Herz weiterlesen

Drag Theology – Licht, Freude und Vielfalt als göttliche Gabe

Dieses Essay ist ein Blick auf Licht und Farbe, auf Glanz, Freude und die Freiheit, die in jedem Menschen liegt. Drag – schillernd, opulent, voller Ausdruck – wird hier nicht nur als Kunstform gesehen, sondern als Spiegel für Kirche, Gemeinschaft und Spiritualität. Es ist eine Einladung, sich von gewohnten Mustern zu lösen, den Mut zu … Drag Theology – Licht, Freude und Vielfalt als göttliche Gabe weiterlesen

Urlaub, Angst und Hoffnung

Manchmal schreibe ich, um nicht zu verstummen.Manchmal schreibe ich, weil die Welt so laut ist,und ich meine eigene, verletzliche Stimme nicht verlieren will.Dieser Text ist kein politischer Kommentar,keine Analyse, kein fertiges Urteil.Es ist ein persönliches Stück Weg –zwischen Sommerlicht und dunklen Schlagzeilen,zwischen Sehnsucht nach Zärtlichkeitund der rauen Wirklichkeit jüdischen Lebens heute. Irgendwann demnächst fliege ich … Urlaub, Angst und Hoffnung weiterlesen

Schweigen und Schlagseite

Der Artikel in Reformiert «Wer nichts tut, wird zum Komplizen des Schreckens» mahnt, die Welt dürfe nicht wegsehen – Gedenken an Srebrenica. Ein wichtiger Ansatz. Doch dann zieht er Parallelen zu Gaza, und es offenbart sich, wie schiefe Narrative in kirchlichen Medien wirken können, wie ein Reflex, der selektiv Leid aufgreift, andere Krisen aber ausblendet. … Schweigen und Schlagseite weiterlesen

Der Stern

„Ich will segnen, die dich segnen,und verfluchen, die dich verfluchen.“So steht es geschrieben. Und doch:so viel Schweigen.So viel Schulterzucken.So viele schöne Worte in Predigten,und so wenig Stimme,wenn der Stern blinkt. Der Stern blinkt in Bern.In Biel.In Zürich.In Genf.Er blinkt verletzlich,er blinkt trotzig.Er blinkt –auch wenn die meisten wegschauen. Ich bin müde vom Erklären,müde vom Bitten,müde … Der Stern weiterlesen

Warum immer Gaza?

Der Text mahnt,die Welt darf nicht wegsehen –so heisst es in der "reformiert" -Gedenken an Srebrenica. Und dann –Vergleich mit Gaza. Warum immer Gaza?Warum wird der Judeunter den Staaten zur Täterfigur gemacht,was er auch tut,was er auch lässt? Schiefe Vergleiche,die Stimmen verstummen lassen,während Antisemitismus vor unseren Augen wächstund rote Dreiecke in den Strassen wimmeln. Warum … Warum immer Gaza? weiterlesen

Graham Greene: Türen öffnen statt Sternchen kritisieren

Graham Greene ist tot. Ein Schauspieler, dessen Präsenz auf der Leinwand mehr bewirkte als jedes Hochglanz-Interview, jede Preisverleihung oder jede Schlagzeile. Dennoch scheinen viele Online-Kommentatoren das Wichtigste zu übersehen: Nicht seine Rollen allein, sondern seine Art, Klischees zu sprengen und indigene Menschen als echte, komplexe Menschen darzustellen. Stattdessen wird über Gendersternchen gelästert, transfeindliche Witze gemacht … Graham Greene: Türen öffnen statt Sternchen kritisieren weiterlesen