Antisemitismus von der Antike bis heute: Sexualisierte Diffamierung, moralische Panik und gesellschaftliche Projektion

In Biel wurden kürzlich die Türen der Synagoge mit pornografischem Material beschmutzt. Auf den ersten Blick mag es wie eine willkürliche Provokation erscheinen, doch wer die Geschichte kennt, erkennt ein Muster: Seit der Antike werden Juden sexualisiert diffamiert, moralisch degradiert und als Bedrohung der Gesellschaft dargestellt. Dieser Artikel beleuchtet die Ursprünge dieser Mythen, ihre Entwicklung … Antisemitismus von der Antike bis heute: Sexualisierte Diffamierung, moralische Panik und gesellschaftliche Projektion weiterlesen

Zwischen Trauma und Entmenschlichung: Reaktionen auf die Gewalt gegen Rom Braslavski

Rom Braslavski überlebte zwei Jahre Geiselhaft in Gaza, erlitt Folter, Erniedrigung und sexualisierte Gewalt – als männlicher Überlebender spricht er erstmals öffentlich darüber. Doch während sein Zeugnis Mut und Resilienz zeigt, offenbaren die Reaktionen in den sozialen Medien erschütternde Muster von Leugnung, Spott und Entmenschlichung. Dieser Artikel beleuchtet nicht nur seine Erfahrungen, sondern auch die … Zwischen Trauma und Entmenschlichung: Reaktionen auf die Gewalt gegen Rom Braslavski weiterlesen

Cree-Trommeln in Jerusalem: Wie indigene Solidarität mit Jüdinnen und Juden zur Projektionsfläche wird

In Jerusalem tanzen Cree – indigene Menschen aus Nordamerika – vor dem Jaffator. Sie trommeln, singen, beten: ein Ausdruck von Solidarität mit dem jüdischen Volk. Was als Geste des Respekts und der Verbundenheit gedacht ist, ruft im Netz wütende Kommentare hervor – voller Projektionen, Schuldumkehr und kolonialer Reflexe.Wie kann es sein, dass zwei Völker mit … Cree-Trommeln in Jerusalem: Wie indigene Solidarität mit Jüdinnen und Juden zur Projektionsfläche wird weiterlesen

Ein Aufkleber zu viel

Heute bin ich in der Stadt an etwas vorbeigegangen, das mich tief getroffen hat.Ein Sticker, über ein Geiselplakat geklebt – und plötzlich wurde sichtbar, wie schnell Menschlichkeit verloren gehen kann, wenn Ideologien den Blick verstellen.Ich bin müde von zwei Jahren Entmenschlichung.Das, was einmal Antifaschismus heißen sollte, hat sich in sein Gegenteil verkehrt. Ich war heute … Ein Aufkleber zu viel weiterlesen

Nach der Gewalt in Bern: Verharmlosung, Schuldumkehr und der Ruf nach weiterer Eskalation

Am 11. Oktober 2025 eskalierte eine Demonstration in Bern, die offiziell Solidarität mit Palästina zeigen wollte, in Gewalt, Zerstörung und antisemitische Parolen. Doch nicht nur die Ereignisse selbst sind erschütternd – auch die Reaktionen der beteiligten Gruppen im Nachgang offenbaren eine gefährliche Mischung aus Schuldumkehr, Gewaltverherrlichung und selektiver Solidarität. Dieser Artikel dokumentiert i die Stellungnahmen … Nach der Gewalt in Bern: Verharmlosung, Schuldumkehr und der Ruf nach weiterer Eskalation weiterlesen

Vom „Ceasefire“ zur Gewalt – wie die Palästina-Solidarität eine neue Stufe der Radikalisierung erreicht hat

Zwei Jahre lang hallte ‚Ceasefire now‘ durch Europas Straßen. Jetzt zeigen Plakate, Demo‑Parolen und Campus‑Posts ein anderes Gesicht: Teile der Bewegung fordern offen das Ende des jüdischen Staates — und in einigen Fällen auch den Tod von Andersdenkenden. Dieser Text dokumentiert die Belege und fragt: Was bleibt vom humanitären Argument, wenn die lautesten Stimmen das … Vom „Ceasefire“ zur Gewalt – wie die Palästina-Solidarität eine neue Stufe der Radikalisierung erreicht hat weiterlesen

Antisemitismus unter der Regenbogenflagge – Wie der CSD Basel jüdische Sicherheit verspielt

Der Christopher Street Day war einmal ein Symbol für Freiheit, Solidarität und Schutz aller queeren Menschen. In Basel jedoch wird er 2025 mit einem Plakat beworben, das nicht die Regenbogenflagge, sondern ein rotes Hamas-Dreieck in den Mittelpunkt stellt. Ein Zeichen der Ausgrenzung, der Gewalt – und ein Schlag ins Gesicht für Jüdinnen und Juden, besonders … Antisemitismus unter der Regenbogenflagge – Wie der CSD Basel jüdische Sicherheit verspielt weiterlesen

Bern am 11. Oktober 2025: Gewalt, Hass und historische Parallelen

Bern, Oktober 2025: Eine unbewilligte Palästina-Demonstration eskaliert zu einer Welle der Gewalt. Schaufenster zersplittern, Straßen werden mit Hassparolen besprüht, Morddrohungen, Polizeikräfte und Passantinnen geraten unter Beschuss – und die lokale jüdische Gemeinde fühlt sich bedroht. Wer die Verantwortung trägt, welche politischen und ideologischen Strömungen die Eskalation anheizen und welche Lehren wir für die Sicherheit und … Bern am 11. Oktober 2025: Gewalt, Hass und historische Parallelen weiterlesen

Wenn Hass zur Gewohnheit wird – Basel und die Parolen des 7. Oktobers

‘Glory to October 7’ – Graffiti, die Terror feiern, gefährden Menschlichkeit und Erinnerung. Hass verhöhnt die Opfer. Antisemitische Graffitis in Basel zeigen, dass Gewalt niemandem hilft – weder Jüd:innen noch Palästinenser:innen. Ein Beitrag über Verantwortung, Erinnerung und die Stimmen aus Gaza. Einleitung Seit dem 7. Oktober 2023 wiederholt sich in Basel ein erschreckendes Muster: An … Wenn Hass zur Gewohnheit wird – Basel und die Parolen des 7. Oktobers weiterlesen