Was folgt, ist kein analytischer Text. Es ist ein Erzählen aus dem Innersten. Ein Erinnern an Dinge, die sich eingebrannt haben – in Körper, Gedanken, Herz. Es ist ein Gehen durch Zeiten, Orte, Begegnungen, Ängste und Hoffnungen. Was folgt, ist persönlich. Und doch vielleicht nicht nur meins.Und irgendwann, mittendrin, beginnt das Erzählen, sich in ein … Gleicher Strand, gleicher Himmel: Lasst doch bitte die Mandelbäume wieder blühen weiterlesen
Palästina
Lieber Ivo Scherrer, ich hätte es auch geschrieben, wenn ich es so gemeint hätte.
Ein Blogbeitrag in eigener Sache – und über Missverständnisse, Vielfalt und rote Linien Wenn man öffentlich schreibt, muss man mit Widerspruch rechnen. Das gehört dazu – solange man sich auf das bezieht, was ich tatsächlich gesagt habe. Wer mit mir nicht einverstanden ist, darf das gerne sagen, widersprechen, korrigieren, erweitern. Nur: Man sollte mir nichts … Lieber Ivo Scherrer, ich hätte es auch geschrieben, wenn ich es so gemeint hätte. weiterlesen
Einseitigkeit ist kein Frieden – Zur aktuellen Erklärung des ÖRK zu Israel
„Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.“ (Röm 11,18) Ich bin nicht Israelin im Sinne eines Passes – aber ich bin Teil von Am Yisrael. Ani bat Yisrael. Ich bin Jüdin mütterlicherseits, und nun in der reformierten Kirche: mit dieser Kirche verbunden und zugleich immer wieder irritiert. Ich bin Jüdin in einer … Einseitigkeit ist kein Frieden – Zur aktuellen Erklärung des ÖRK zu Israel weiterlesen
Macklemore, antisemitische Narrative und das Versagen der Festivals
Auf dem Gurtenfestival 2025 tritt Macklemore auf – ein Künstler, der in seinen Songs antisemitische Stereotype bedient, den Holocaust relativiert und Terror verherrlicht. Während weltweit antisemitische Vorfälle bei Festivals zunehmen, feiern Veranstalter dies als „Kunstfreiheit“. Was steckt wirklich hinter Macklemores Texten – und warum betrifft das nicht nur die jüdische Community? Vorwort: Wenn Festivals zu … Macklemore, antisemitische Narrative und das Versagen der Festivals weiterlesen
When Criticism Turns into Demonization: Francesca Albanese, Amnesty International, and the Israeli-Palestinian Conflict
Introduction The Israeli-Palestinian conflict is one of the most complex and emotionally charged conflicts of our time. Protecting human rights remains essential—for everyone involved. Yet international engagement with this conflict is often shaped not by objectivity, but by political power struggles, bias, and polarization. Francesca Albanese, who has served since 2022 as the UN Special … When Criticism Turns into Demonization: Francesca Albanese, Amnesty International, and the Israeli-Palestinian Conflict weiterlesen
Wenn Kritik zur Dämonisierung wird: Francesca Albanese, Amnesty International und der Nahostkonflikt
Vorwort zum Blogbeitrag Der Nahostkonflikt ist eine der komplexesten und emotionalsten Konfliktlagen unserer Zeit. Dabei bleibt der Schutz der Menschenrechte unerlässlich – für alle Beteiligten. Doch der Umgang mit diesem Konflikt auf internationaler Ebene ist längst nicht nur von Sachlichkeit geprägt, sondern oft von politischen Machtspielen, Einseitigkeiten und Polarisierungen. Francesca Albanese, seit 2022 UN-Sonderberichterstatterin für … Wenn Kritik zur Dämonisierung wird: Francesca Albanese, Amnesty International und der Nahostkonflikt weiterlesen
Zwischen berechtigter Kritik und gefährlicher Rhetorik: Eine Analyse von Mauro Poggias Reaktion auf die CICAD
In der politischen Debatte um Israel, Antisemitismus und Menschenrechte prallen immer wieder unterschiedliche Perspektiven aufeinander. Ein aktuelles Beispiel ist die scharfe Replik von Mauro Poggia auf einen Beitrag von Johanne Gurfinkiel von der CICAD. Diese Analyse versucht, die Argumente nüchtern einzuordnen – jenseits von Empörung und Polarisierung. In einem kürzlich erschienenen Beitrag warnt Johanne Gurfinkiel, … Zwischen berechtigter Kritik und gefährlicher Rhetorik: Eine Analyse von Mauro Poggias Reaktion auf die CICAD weiterlesen
Offener Brief an die Veranstaltenden und Unterstützenden der Demonstration vom 21. Juni 2025 in Bern
VorwortIch habe hin- und herüberlegt, ob ich diesen Brief schreiben soll. Aber das, was dort am 21. Juni 2025 in Bern geschehen ist, kann und will ich nicht unkommentiert lassen. Dieser Brief ist Ausdruck meiner tiefen Betroffenheit, aber auch meines klaren Widerspruchs – gegen Heuchelei, gegen Hass und gegen das Schweigen dort, wo Solidarität versprochen … Offener Brief an die Veranstaltenden und Unterstützenden der Demonstration vom 21. Juni 2025 in Bern weiterlesen
Von Zürich bis Bern: wo Solidarität endet
Ich war nicht dort. Nicht auf der Pride in Zürich, nicht auf der Gaza-Demo in Bern. Eine Operation, Heilung, körperliche Grenze. Doch was ich gesehen habe – auf Fotos, in Berichten, durch Freund*innen – hat mich sprachlos gemacht. Und wütend. Zwei Veranstaltungen, beide am selben Tag. Zwei Orte, die sich selbst als inklusiv, gerecht, solidarisch … Von Zürich bis Bern: wo Solidarität endet weiterlesen
Wenn Symbole Angst machen: Die Geschichte der Kufiya und ihrer Wirkung
Es passiert immer wieder. Ich gehe auf eine Pride, einen 1.-Mai-Marsch, einen feministischen Streik oder eine Veranstaltung zum Klimaschutz - oder einfach nur Einkaufen oder bin unterwegs zur Arbeit. Und plötzlich sehe ich sie: die Kufiya.Oft nicht nur vereinzelt, sondern in Gruppen. Menschen mit Kufiya um den Hals, als Kopftuch, als Statement. Und oft, wie … Wenn Symbole Angst machen: Die Geschichte der Kufiya und ihrer Wirkung weiterlesen