Es ist jedes Jahr dieselbe Geschichte.Maria und Josef.Der Weg nach Bethlehem.Das Kind in der Krippe. Wir kennen sie gut. Wir haben sie oft gehört.Und doch kommen wir jedes Jahr wieder – gerade an diesem Abend.Vielleicht, weil diese Geschichte etwas berührt,das in uns nicht alt wird:unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt.Nach Liebe, die trägt.Nach einem Gott, … Predigt zur Christnacht weiterlesen
Predigt
In der Dunkelheit: Licht, Freude und Frieden – Predigt zum 4. Advent
In diesen Tagen werden an vielen Fenstern kleine Lichter entzündet.Nicht alle auf einmal.Nicht grell.Sondern eines.Und am nächsten Abend ein weiteres. Es ist Chanukkah, ein jüdisches Fest, das davon erzählt, dass Licht nicht alles verändern muss, um dennoch zu leuchten. Ein Fest, das davon lebt, dass man Licht anzündet, obwohl man weiß, dass es nicht für immer reicht. … In der Dunkelheit: Licht, Freude und Frieden – Predigt zum 4. Advent weiterlesen
Ewigkeitssonntag: Siehe, ich mache alles neu.
Manchmal sitze ich am Abend am Fenster und schaue einfach nur ins Dunkel. Die Lichter unten in der Stadt, das Rauschen in den Bäumen. Und ich merke: Die Welt ist schön und schwer zugleich. Beides. In allen von uns. An manchen Tagen aber wird die Schwere übermächtig.Wenn ein Mensch fehlt.Wenn ein Stuhl leer bleibt und … Ewigkeitssonntag: Siehe, ich mache alles neu. weiterlesen
Woran erkennen wir das Reich Gottes? Predigt zum 9. November
Es gibt Tage im Jahr,an denen Geschichte ganz dicht wird.Tage, an denen man spürt:Da ist etwas geschehen, das sich in die Welt eingeschrieben hat.Der 9. November ist so ein Tag. Ein Datum, das in sich schon Spannung trägt.Da ist der 9. November 1938 –die Nacht, in der in Deutschland Synagogen brannten, jüdische Geschäfte zerstört wurden, … Woran erkennen wir das Reich Gottes? Predigt zum 9. November weiterlesen
„Du bist nicht fern“ – Meine Ordinationspredigt
Ich hatte die Ehre, im Ordinationsgottesdienst predigen zu dürfen. Höre, Israel! – So beginnt das höchste Gebot. Glauben heißt hören: auf Gott, auf die Mitmenschen, auf das eigene Herz. In meiner Predigt zur Ordination im Basler Münster erzähle ich, warum Gottesliebe ohne Nächstenliebe und Selbstliebe nicht zu denken ist – und wie die Worte Jesu … „Du bist nicht fern“ – Meine Ordinationspredigt weiterlesen
Ein Abendessen, zwei Predigtstile und die Frage nach dem pastoralen Ton
Warum klingt es in der Kirche so … seltsam?Diese Frage wurde mir nicht von einem kirchenkritischen Teenager gestellt, sondern von einer klugen, neugierigen jüdischen Freundin beim Abendessen. Wir sprachen über Gott und die Welt – und darüber, wie wir darüber sprechen.Sie meinte es nicht spöttisch, sondern interessiert. Und ich verstand sofort, was sie meinte: diesen … Ein Abendessen, zwei Predigtstile und die Frage nach dem pastoralen Ton weiterlesen
Leben in Fülle – Eine Einladung zum Aufblühen
Diese Predigt habe ich an meinem Prüfungsgottesdienst gehalten – im Rahmen einer ökumenischen Frauenfeier für alle, mit einer Agape am Ende. Es war ein besonderer Tag für mich: Der Abschluss eines Weges voller Lernen, Wachsen, Fragen, Hoffen. Dieser Gottesdienst war zugleich Prüfung und Feier – und er war für mich vor allem eins: Begegnung. Begegnung … Leben in Fülle – Eine Einladung zum Aufblühen weiterlesen
Wie war das mit dem Beten?
Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich hab das mit dem Beten nicht immer einfach gefunden. Nicht, weil ich nicht wüsste, wie’s geht – also technisch:Da hat man ja so seine Ideen wie das geht - Augen zu, Hände falten, loslegen. Sondern weil ich mich manchmal gefragt habe: Machen meine Worte überhaupt Sinn? Und: bis wohin … Wie war das mit dem Beten? weiterlesen
Wade in the Water
Von Wasser, versteinerten Herzen, und neuen Herzen... Ein steinernes Herz – ein Herz, das erstarrt ist, oder zu seinem Schutz eingeschlossen worden ist. Doch so eingeschlossen lässt es sich kaum frei atmen… Wie sollen die Tränen des Herzens noch fliessen? Der Prophet Ezechiel sagt in der Bibel: 24Ich nehme euch heraus aus den Nationen,sammle euch … Wade in the Water weiterlesen
Karfreitagsgeschichte
Ich bin nur irgendwer. Wie ich heisse, ist egal. Ich erinnere mich genau an den Tag. Eigentlich wollte ich nur auf die andere Seite der Stadt, und dann war da diese Menschenmenge, die Strasse entlang. Das war die Strasse, die aus der Stadt herausging. Die Soldaten trieben die Menschen auseinander, um eine Gasse zu bilden … Karfreitagsgeschichte weiterlesen