Die Glocken läutenund ich trete über die Schwellemit Stimmen im Herzen,die nicht meine sind. Papiergebetean einer Wand voller Hoffnung,ein Flüstern aus Tinte:„Hilf mir, trocken zu bleiben“„Ich vermisse meinen Sohn“„Gib Frieden. Irgendwo.“ Ich falte die Händefür Namen, die ich nicht kenne,für Körper,die Wunden tragen,für Leben,die brennen oder bröckeln. Dann, draußen –ein Satz wie ein Schlag.Er trifft … Zwölf Uhr fünfzehn weiterlesen