Wenn jüdische Kultur sich rechtfertigen muss / Quand la culture juive doit se justifier

Ein Kino sagt ab. Ein Festival sucht neue Räume. Und was wie eine kleine kulturpolitische Auseinandersetzung aussieht, entpuppt sich als Spiegel eines tieferliegenden Problems: Die schleichende Normalisierung von Antisemitismus in der kulturellen Linken – nicht brüllend, sondern konditional. Nicht aggressiv, sondern moralisch aufgeladen. Eine Analyse. Un cinéma dit non. Un festival cherche de nouveaux lieux. … Wenn jüdische Kultur sich rechtfertigen muss / Quand la culture juive doit se justifier weiterlesen

Macklemore, antisemitische Narrative und das Versagen der Festivals

Auf dem Gurtenfestival 2025 tritt Macklemore auf – ein Künstler, der in seinen Songs antisemitische Stereotype bedient, den Holocaust relativiert und Terror verherrlicht. Während weltweit antisemitische Vorfälle bei Festivals zunehmen, feiern Veranstalter dies als „Kunstfreiheit“. Was steckt wirklich hinter Macklemores Texten – und warum betrifft das nicht nur die jüdische Community? Vorwort: Wenn Festivals zu … Macklemore, antisemitische Narrative und das Versagen der Festivals weiterlesen

When Criticism Turns into Demonization: Francesca Albanese, Amnesty International, and the Israeli-Palestinian Conflict

Introduction The Israeli-Palestinian conflict is one of the most complex and emotionally charged conflicts of our time. Protecting human rights remains essential—for everyone involved. Yet international engagement with this conflict is often shaped not by objectivity, but by political power struggles, bias, and polarization. Francesca Albanese, who has served since 2022 as the UN Special … When Criticism Turns into Demonization: Francesca Albanese, Amnesty International, and the Israeli-Palestinian Conflict weiterlesen

Wenn Kritik zur Dämonisierung wird: Francesca Albanese, Amnesty International und der Nahostkonflikt

Vorwort zum Blogbeitrag Der Nahostkonflikt ist eine der komplexesten und emotionalsten Konfliktlagen unserer Zeit. Dabei bleibt der Schutz der Menschenrechte unerlässlich – für alle Beteiligten. Doch der Umgang mit diesem Konflikt auf internationaler Ebene ist längst nicht nur von Sachlichkeit geprägt, sondern oft von politischen Machtspielen, Einseitigkeiten und Polarisierungen. Francesca Albanese, seit 2022 UN-Sonderberichterstatterin für … Wenn Kritik zur Dämonisierung wird: Francesca Albanese, Amnesty International und der Nahostkonflikt weiterlesen

Entre critique légitime et rhétorique dangereuse : une analyse de la réaction de Mauro Poggia à la CICAD

Dans le débat politique autour d’Israël, de l’antisémitisme et des droits humains, différentes perspectives s’affrontent régulièrement. Un exemple récent est la réplique virulente de Mauro Poggia à un article de Johanne Gurfinkiel, secrétaire général de la CICAD. Cette analyse tente de replacer les arguments avec sobriété, au-delà de l’indignation et de la polarisation. Dans un … Entre critique légitime et rhétorique dangereuse : une analyse de la réaction de Mauro Poggia à la CICAD weiterlesen

Zwischen berechtigter Kritik und gefährlicher Rhetorik: Eine Analyse von Mauro Poggias Reaktion auf die CICAD

In der politischen Debatte um Israel, Antisemitismus und Menschenrechte prallen immer wieder unterschiedliche Perspektiven aufeinander. Ein aktuelles Beispiel ist die scharfe Replik von Mauro Poggia auf einen Beitrag von Johanne Gurfinkiel von der CICAD. Diese Analyse versucht, die Argumente nüchtern einzuordnen – jenseits von Empörung und Polarisierung. In einem kürzlich erschienenen Beitrag warnt Johanne Gurfinkiel, … Zwischen berechtigter Kritik und gefährlicher Rhetorik: Eine Analyse von Mauro Poggias Reaktion auf die CICAD weiterlesen

Antizionismus als Eintrittskarte: Eine Antwort an Doykait

Ich schreibe diesen Text nicht, weil ich Streit suche. Sondern weil ich Klarheit möchte.Es kann nicht sein, dass in einer Bewegung, die Freiheit, Vielfalt und Gerechtigkeit für sich beansprucht, jüdische Stimmen nur dann gehört werden, wenn sie eine bestimmte politische Haltung vertreten.Ich respektiere, dass das Kollektiv Doykait seine Erfahrungen gemacht hat. Aber ihre Erfahrungen sind … Antizionismus als Eintrittskarte: Eine Antwort an Doykait weiterlesen

Offener Brief an die Veranstaltenden und Unterstützenden der Demonstration vom 21. Juni 2025 in Bern

VorwortIch habe hin- und herüberlegt, ob ich diesen Brief schreiben soll. Aber das, was dort am 21. Juni 2025 in Bern geschehen ist, kann und will ich nicht unkommentiert lassen. Dieser Brief ist Ausdruck meiner tiefen Betroffenheit, aber auch meines klaren Widerspruchs – gegen Heuchelei, gegen Hass und gegen das Schweigen dort, wo Solidarität versprochen … Offener Brief an die Veranstaltenden und Unterstützenden der Demonstration vom 21. Juni 2025 in Bern weiterlesen

Token-Juden und Trigger-Wörter: Die gefährliche Rolle antizionistischer ‚jüdischer‘ Gruppen

Ich habe Freundschaften verloren. Menschen, mit denen ich dachte, gemeinsame Werte zu teilen – Gerechtigkeit, Solidarität, Achtsamkeit gegenüber Diskriminierung. Nach dem 7. Oktober 2023 aber war es plötzlich still. Oder schlimmer: Wer sprach, verwies auf Gruppen wie „Jewish Voice for Peace“, das „Kollektiv Doykait“ oder die „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden“. Plötzlich galten nur … Token-Juden und Trigger-Wörter: Die gefährliche Rolle antizionistischer ‚jüdischer‘ Gruppen weiterlesen

Von Zürich bis Bern: wo Solidarität endet

Ich war nicht dort. Nicht auf der Pride in Zürich, nicht auf der Gaza-Demo in Bern. Eine Operation, Heilung, körperliche Grenze. Doch was ich gesehen habe – auf Fotos, in Berichten, durch Freund*innen – hat mich sprachlos gemacht. Und wütend. Zwei Veranstaltungen, beide am selben Tag. Zwei Orte, die sich selbst als inklusiv, gerecht, solidarisch … Von Zürich bis Bern: wo Solidarität endet weiterlesen