In diesen Tagen taucht sie wieder auf: die Frage, was wohl geschehen würde, wenn Jesus heute geboren würde. Doch manche Antworten erzählen mehr über unsere Projektionen als über Geschichte, Theologie oder Verantwortung.Dieser Artikel widerspricht nicht aus Abwehr, sondern aus Sorge: Sorge um die Wahrhaftigkeit der Weihnachtsgeschichte – und um die Folgen von Erzählungen, in denen … Was wäre, wenn Jesus heute geboren würde? Über falsche Aktualisierungen, alte Motive und die Verantwortung der Krippe weiterlesen
allgemein
Wenn religiöses Leben zur Zielscheibe wird
Manchmal fühlt es sich so an, als stünden wir kurz davor, dass manche Gruppen selbst auf Torah und Siddur am liebsten einen Boykott-Sticker kleben würden, nur weil darin das Wort „Israel“ vorkommt – oder weil jemand auf Hebräisch betet. Religiöse Praxis, jahrtausendealte Traditionen, Grundnahrungsmittel – plötzlich werden sie politisiert, markiert, gestört. Dieser Text erzählt, wie … Wenn religiöses Leben zur Zielscheibe wird weiterlesen
Wenn Tiere uns verstehen – Autismus und die besondere Verbindung zu unseren tierischen Begleitern
Manchmal sind die stillsten Begleiter die, die am tiefsten berühren. Mein Kater Newt hat mich über Jahre hinweg begleitet – nicht nur als Freund, sondern als ruhiger Anker in einer Welt voller Reize und Erwartungen. In diesem Artikel erzähle ich, warum Tiere für viele autistische Menschen mehr sind als Haustiere: Sie sind Zuhörer, Trostspender und … Wenn Tiere uns verstehen – Autismus und die besondere Verbindung zu unseren tierischen Begleitern weiterlesen
Der Weihnachtshase und die Laterne im Fenster – Eine Adventsgeschichte aus dem Dorf der kleinen Wunder
Es war wieder Advent im kleinen Dorf, das zwischen sanften Hügeln lag, die im Winter wie weiche Kissen aussahen. Die Häuser waren mit Schnee bedeckt, die Schornsteine rauchten, und die Menschen schauten jeden Morgen gespannt aus den Fenstern, ob ein bisschen Frostglitzer auf den Bäumen glitzerte. Frau Matti lebte wie immer in ihrem grünen Holzhaus. … Der Weihnachtshase und die Laterne im Fenster – Eine Adventsgeschichte aus dem Dorf der kleinen Wunder weiterlesen
Wenn Stille zum Zeichen wird
Am Montag, dem 15. Dezember, findet in Basel ein Silent Walk gegen Antisemitismus statt. Wir werden still durch die Straßen ziehen, Plakate tragen, Symbole zeigen – und sichtbar machen, dass Judenhass keinen Platz hat. Doch genau diese stille Botschaft wird provozieren: Direkt neben uns startet eine Gegendemonstration, die uns und unsere Existenz attackiert. Dieser Beitrag … Wenn Stille zum Zeichen wird weiterlesen
Die Laterne im Fenster – eine Adventsgeschichte
In einem kleinen Dorf, eingebettet zwischen verschneiten Hügeln, die im Winter aussahen wie grosse, weiche Daunenkissen, lebte eine ältere Frau namens Frau Matti. Ihr Haus war ein schmuckes, kleines Holzhaus mit grün gestrichenen Fensterläden und einer Bank vor der Tür, auf der im Sommer Geranien standen – und im Winter eine kleine Tasse, die Frau … Die Laterne im Fenster – eine Adventsgeschichte weiterlesen
Jesus und die Kommentarspalten: Warum die Wahrheit manchmal unspektakulär ist
Mit Weihnachten nähern wir uns wieder der Zeit, in der Jesus in sozialen Medien neue Identitäten bekommt: palästinensisch, muslimisch, politisch instrumentalisiert. Gleichzeitig tauchen Krippen auf, die ihn inmitten von Konflikten oder als Symbol für aktuelle Debatten zeigen. Aber wie sah Jesus wirklich aus – historisch, kulturell, religiös? In diesem Artikel gehe ich den Kommentarspalten nach, … Jesus und die Kommentarspalten: Warum die Wahrheit manchmal unspektakulär ist weiterlesen
Apartheid-Freie Zonen in der Schweiz – Euphemismus mit bitterer Realität
Stellen Sie sich vor, Sie betreten ein Café, einen Kulturraum, ein Festival – und plötzlich sind Sie ausgeschlossen. Nicht wegen Ihres Verhaltens, nicht wegen Ihrer Meinung, sondern allein, weil Sie jüdisch sind. Genau das passiert in der Schweiz – unter dem Label „Apartheid-Freie Zone“. Genf machte den Anfang, nun gibt es in Bern 29 solcher … Apartheid-Freie Zonen in der Schweiz – Euphemismus mit bitterer Realität weiterlesen
Bleierne Stille über Bern
Manchmal legt sich Stille wie eine schwere Decke über eine Stadt. Nicht die Stille des Trostes, sondern die des Wegschauens. In Bern fängt diese Stille an, Mensche zu vertreiben. Und ich muss darüber schreiben, auch wenn mir selbst fast die Worte fehlen. Ich ringe mit meinen Worten. Und jedes Mal, wenn ich denke, jetzt habe … Bleierne Stille über Bern weiterlesen
„Wie viel Aufklärung braucht es noch?“ – Antisemitische Gewaltfantasien im öffentlichen Raum
Immer häufiger tauchen in Schweizer Städten Parolen auf, die längst keine politische Kritik mehr sind, sondern unverhohlene Gewaltfantasien gegen Jüdinnen und Juden – getarnt hinter Begriffen wie „Zionist“. Die jüngsten Schmierereien in Zürich und Bern zeigen eine neue Eskalation: Mordaufrufe im öffentlichen Raum, begleitet von Symbolen einer Terrororganisation. Dieser Text ist der Versuch, das klar … „Wie viel Aufklärung braucht es noch?“ – Antisemitische Gewaltfantasien im öffentlichen Raum weiterlesen