Stellen Sie sich vor, Sie betreten ein Café, einen Kulturraum, ein Festival – und plötzlich sind Sie ausgeschlossen. Nicht wegen Ihres Verhaltens, nicht wegen Ihrer Meinung, sondern allein, weil Sie jüdisch sind. Genau das passiert in der Schweiz – unter dem Label „Apartheid-Freie Zone“. Genf machte den Anfang, nun gibt es in Bern 29 solcher … Apartheid-Freie Zonen in der Schweiz – Euphemismus mit bitterer Realität weiterlesen
Israel
Bleierne Stille über Bern
Manchmal legt sich Stille wie eine schwere Decke über eine Stadt. Nicht die Stille des Trostes, sondern die des Wegschauens. In Bern fängt diese Stille an, Mensche zu vertreiben. Und ich muss darüber schreiben, auch wenn mir selbst fast die Worte fehlen. Ich ringe mit meinen Worten. Und jedes Mal, wenn ich denke, jetzt habe … Bleierne Stille über Bern weiterlesen
„Wie viel Aufklärung braucht es noch?“ – Antisemitische Gewaltfantasien im öffentlichen Raum
Immer häufiger tauchen in Schweizer Städten Parolen auf, die längst keine politische Kritik mehr sind, sondern unverhohlene Gewaltfantasien gegen Jüdinnen und Juden – getarnt hinter Begriffen wie „Zionist“. Die jüngsten Schmierereien in Zürich und Bern zeigen eine neue Eskalation: Mordaufrufe im öffentlichen Raum, begleitet von Symbolen einer Terrororganisation. Dieser Text ist der Versuch, das klar … „Wie viel Aufklärung braucht es noch?“ – Antisemitische Gewaltfantasien im öffentlichen Raum weiterlesen
Das ist kein Protest – das ist Terrorromantik. Ein Kommentar.
An der Monbijoubrücke in Bern prangen in roter Farbe neue antisemitische Parolen: „Globalize the Intifada“, „Abolish Zionism“, Hamasdreiecke. Das ist kein Protest, kein Aktivismus, kein politischer Diskurs. Das ist die Verherrlichung von Terror – und der Versuch, jüdisches Leben einzuschüchtern. Ein Kommentar darüber, warum solche Worte blutig sind und warum ihre Urheber genau wissen, was … Das ist kein Protest – das ist Terrorromantik. Ein Kommentar. weiterlesen
Von Chats zu Mauern: Der alltägliche Hass
Ein Kind sagt nur: ‚Ja, ich bin jüdisch.‘Und plötzlich fliegen die Worte wie Messer durch den Chat.Wenige Tage später prangen Hassparolen auf Brücken und Wänden.Antisemitismus ist nicht irgendwo, er ist hier – sichtbar, laut, erschütternd.Wer wegschaut, macht sich mitschuldig. Dieser Artikel zeigt, was passiert, warum es passiert – und was es mit uns allen zu … Von Chats zu Mauern: Der alltägliche Hass weiterlesen
Wenn „Frieden“ missbraucht wird
Manchmal ist die Enttäuschung über die Kirche größer als die Freude an ihren Fortschritten. Als Pfarrerin, die Jüdin ist, stehe ich oft zwischen Hoffen und Zweifeln, zwischen Engagement für Dialog und der Notwendigkeit, klare Grenzen zu ziehen. Die bevorstehende Ausstellung „Gesichter des Friedens“ in der Heiliggeistkirche in Bern hat mir erneut gezeigt, wie schnell wohlmeinende … Wenn „Frieden“ missbraucht wird weiterlesen
Zwischen Trauma und Entmenschlichung: Reaktionen auf die Gewalt gegen Rom Braslavski
Rom Braslavski überlebte zwei Jahre Geiselhaft in Gaza, erlitt Folter, Erniedrigung und sexualisierte Gewalt – als männlicher Überlebender spricht er erstmals öffentlich darüber. Doch während sein Zeugnis Mut und Resilienz zeigt, offenbaren die Reaktionen in den sozialen Medien erschütternde Muster von Leugnung, Spott und Entmenschlichung. Dieser Artikel beleuchtet nicht nur seine Erfahrungen, sondern auch die … Zwischen Trauma und Entmenschlichung: Reaktionen auf die Gewalt gegen Rom Braslavski weiterlesen
Cree-Trommeln in Jerusalem: Wie indigene Solidarität mit Jüdinnen und Juden zur Projektionsfläche wird
In Jerusalem tanzen Cree – indigene Menschen aus Nordamerika – vor dem Jaffator. Sie trommeln, singen, beten: ein Ausdruck von Solidarität mit dem jüdischen Volk. Was als Geste des Respekts und der Verbundenheit gedacht ist, ruft im Netz wütende Kommentare hervor – voller Projektionen, Schuldumkehr und kolonialer Reflexe.Wie kann es sein, dass zwei Völker mit … Cree-Trommeln in Jerusalem: Wie indigene Solidarität mit Jüdinnen und Juden zur Projektionsfläche wird weiterlesen
Ein Aufkleber zu viel
Heute bin ich in der Stadt an etwas vorbeigegangen, das mich tief getroffen hat.Ein Sticker, über ein Geiselplakat geklebt – und plötzlich wurde sichtbar, wie schnell Menschlichkeit verloren gehen kann, wenn Ideologien den Blick verstellen.Ich bin müde von zwei Jahren Entmenschlichung.Das, was einmal Antifaschismus heißen sollte, hat sich in sein Gegenteil verkehrt. Ich war heute … Ein Aufkleber zu viel weiterlesen
Nach der Gewalt in Bern: Verharmlosung, Schuldumkehr und der Ruf nach weiterer Eskalation
Am 11. Oktober 2025 eskalierte eine Demonstration in Bern, die offiziell Solidarität mit Palästina zeigen wollte, in Gewalt, Zerstörung und antisemitische Parolen. Doch nicht nur die Ereignisse selbst sind erschütternd – auch die Reaktionen der beteiligten Gruppen im Nachgang offenbaren eine gefährliche Mischung aus Schuldumkehr, Gewaltverherrlichung und selektiver Solidarität. Dieser Artikel dokumentiert i die Stellungnahmen … Nach der Gewalt in Bern: Verharmlosung, Schuldumkehr und der Ruf nach weiterer Eskalation weiterlesen