Es ist ein guter Tag, Cherokee und Taíno zu sein

Dieser Text ist ein persönlicher Blick auf Indigenous Peoples’ Day – aus meiner Perspektive einer Cherokee- und Taíno-Frau. Er erzählt von Geschichte, Widerstand und Gewalt, aber auch von Heilung, Aufblühen und der Kraft, die unsere Sprachen, Geschichten und Traditionen bis heute tragen. Ein Text über Erinnerung, Verantwortung und das Leuchten, das wir weitertragen. Indigenous Peoples’ … Es ist ein guter Tag, Cherokee und Taíno zu sein weiterlesen

Zwischen Wut, Trauer und Privilegien: Mein Aufruhr über Charlie Kirk und die Reaktionen darauf

Ich kann kaum schlafen. Nächte wie diese sind schwer. Mein Kopf läuft auf Hochtouren, Gedanken drehen sich, Wut und Trauer wechseln sich ab, Müdigkeit und Anspannung lassen kaum Ruhe. Immer wieder dieser Gedanke: Wie kann man so blind, so privilegiert, so völlig außer Reichweite der Realität sein? Ich bin Schwarz. Native American. Queer. Jüdisch. Je … Zwischen Wut, Trauer und Privilegien: Mein Aufruhr über Charlie Kirk und die Reaktionen darauf weiterlesen

Zwischen Welten: Zwei Jahre, sieben Identitäten, ein Herz

Fast zwei Jahre nach dem 7. Oktober blicke ich zurück auf Schmerz, Verlust und Heimatlosigkeit – und auf die Reise zurück zu mir selbst. Jüdisch, Cherokee, Black, Two Spirit. Musik, Drag, Aktivismus, Herzblut. Ich erzähle, wie ich versuche, all diese Teile meiner Identität wieder zusammenzuführen, zwischen Erwartungen, Verletzungen und dem leisen, unerschütterlichen Drang, ganz ich … Zwischen Welten: Zwei Jahre, sieben Identitäten, ein Herz weiterlesen

Graham Greene: Türen öffnen statt Sternchen kritisieren

Graham Greene ist tot. Ein Schauspieler, dessen Präsenz auf der Leinwand mehr bewirkte als jedes Hochglanz-Interview, jede Preisverleihung oder jede Schlagzeile. Dennoch scheinen viele Online-Kommentatoren das Wichtigste zu übersehen: Nicht seine Rollen allein, sondern seine Art, Klischees zu sprengen und indigene Menschen als echte, komplexe Menschen darzustellen. Stattdessen wird über Gendersternchen gelästert, transfeindliche Witze gemacht … Graham Greene: Türen öffnen statt Sternchen kritisieren weiterlesen

„Indianer bleiben Indianer? Nein.“

„Indianer“ – für viele in Deutschland ein harmloser Begriff, ein nostalgischer Spaß aus Kinderzimmern, Fasnachtsumzügen oder Comedy-Filmen. Für uns ist es ein Sammelsurium aus Klischees, kolonialen Projektionen und Respektlosigkeit, das unsere Kulturen entwürdigt. Von der Popkultur über Karneval bis zu Karl-May-Romanen zieht sich eine lange Geschichte der Verfälschung. Es wird Zeit, genauer hinzuschauen – und … „Indianer bleiben Indianer? Nein.“ weiterlesen