Charlie Kirk, Gewalt und die Ethik problematischer Allianzen

Die Ambivalenz von Unterstützung Als ich vom Mord an Charlie Kirk erfuhr, war meine erste Reaktion Trauer und Entsetzen. Wieder ein politischer Mord. Wieder ein Anschlag. Wieder Waffengewalt in den USA. Instinktiv stellte sich bei mir das Gefühl ein: Er war doch jemand, der gegen Antisemitismus aufgetreten ist – das ist doch auch mein Kampf. … Weiterlesen Charlie Kirk, Gewalt und die Ethik problematischer Allianzen →

Urlaub, Angst und Hoffnung

Manchmal schreibe ich, um nicht zu verstummen.Manchmal schreibe ich, weil die Welt so laut ist,und ich meine eigene, verletzliche Stimme nicht verlieren will.Dieser Text ist kein politischer Kommentar,keine Analyse, kein fertiges Urteil.Es ist ein persönliches Stück Weg –zwischen Sommerlicht und dunklen Schlagzeilen,zwischen Sehnsucht nach Zärtlichkeitund der rauen Wirklichkeit jüdischen Lebens heute. Irgendwann demnächst fliege ich … Weiterlesen Urlaub, Angst und Hoffnung →

Schweigen und Schlagseite

Der Artikel in Reformiert «Wer nichts tut, wird zum Komplizen des Schreckens» mahnt, die Welt dürfe nicht wegsehen – Gedenken an Srebrenica. Ein wichtiger Ansatz. Doch dann zieht er Parallelen zu Gaza, und es offenbart sich, wie schiefe Narrative in kirchlichen Medien wirken können, wie ein Reflex, der selektiv Leid aufgreift, andere Krisen aber ausblendet. … Weiterlesen Schweigen und Schlagseite →

Warum immer Gaza?

Der Text mahnt,die Welt darf nicht wegsehen –so heisst es in der "reformiert" -Gedenken an Srebrenica. Und dann –Vergleich mit Gaza. Warum immer Gaza?Warum wird der Judeunter den Staaten zur Täterfigur gemacht,was er auch tut,was er auch lässt? Schiefe Vergleiche,die Stimmen verstummen lassen,während Antisemitismus vor unseren Augen wächstund rote Dreiecke in den Strassen wimmeln. Warum … Weiterlesen Warum immer Gaza? →

Wenn Antisemitismus an den Türen der Synagoge klebt

In Zürich sind in den letzten Tagen antisemitische Plakate aufgetaucht – nicht nur an Tramhaltestellen, sondern auch direkt an den Türen der großen Synagoge an der Löwenstraße. Was wie ein politisches Statement gegen Israel aussehen könnte, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als eine gezielte Einschüchterung jüdischen Lebens in der Schweiz. Die Muster, Bilder und Parolen … Weiterlesen Wenn Antisemitismus an den Türen der Synagoge klebt →

Boykott mit doppeltem Boden

Die Rufe nach einem Boykott Israels sind in vielen Städten unübersehbar: Sticker, Graffiti, Parolen. Auf den ersten Blick wirken sie wie ein klarer moralischer Appell. Doch was steckt dahinter?Ein genauerer Blick zeigt, dass dieser Boykott weder konsequent noch wirklich durchdacht ist. Denn wer ihn ernsthaft umsetzen wollte, müsste auf zentrale Teile des modernen Lebens verzichten … Weiterlesen Boykott mit doppeltem Boden →

We Will Dance Again – Jüdisches Leben und Kultur in Bern in Gefahr

Seit dem 7. Oktober 2023 erleben jüdische Menschen in Bern und der Schweiz eine eskalierende Welle von Hass, Bedrohung und Ausschluss – offen sichtbar auf Social Media, in der Kultur, auf Straßen und Festivals. Gewaltphantasien, Morddrohungen, Zerstörung von Kunstwerken und Ausschlüsse aus kulturellen Räumen machen jüdisches Leben unsicher. Gleichzeitig werden diese Übergriffe oft als „künstlerische … Weiterlesen We Will Dance Again – Jüdisches Leben und Kultur in Bern in Gefahr →

Ich trage den Stern.

Bus M19, Berlin:71 Jahre, liest Hebräisch —ein Blick reicht,die Mütze fliegt vom Kopf,Wut stiehlt seinen Raum. Iberia, Spanien:Koschere Mahlzeiten,Sticker mit Hass,nur auf jüdischem Essen. Valencia:44 Jugendliche,vom Flug geworfen,Polizei wirft Leiterin zu Boden,Handschellen, Drohungen,weil jemand Hebräisch sprach. Bern:„Kindermörder“ an Mauern,rote Dreiecke,über 30 Attacken auf dieselbe Person —eine Spur aus Hass. Rhodos:Messer-Mob jagt elf junge Israelis,30 gegen … Weiterlesen Ich trage den Stern. →

Jesus war Jude – und kein Palästinenser

Jesus war kein Palästinenser – er war Jude.Historische Fakten sind keine Nebensache, sie schützen vor alten Feindbildern.Wer ihn für heutige Politik vereinnahmt, verzerrt seine Identität und spielt gefährlich mit antisemitischen Mustern. Er wurde als Jude geboren, lebte als Jude, starb als Jude.Und doch nennen ihn heute manche ‚Palästinenser‘ – um ihn für ihre Politik zu … Weiterlesen Jesus war Jude – und kein Palästinenser →

Und wieder

(für Evyatar David, Rom Braslavski, und für alle, die jetzt mitschweigen oder spotten) Ich habe ihn gesehen.Evyatar.Wie er sein eigenes Grab schaufelt.Wie sein Körper, abgemagert bis auf die Knochen,wie ein Bild aus Auschwitz aussieht –nur dass es kein Bild ist.Keine Schwarzweißaufnahme,kein Archiv.Es ist ein Video.Jetzt.Heute.Live. In Farbe. Sein Gesicht eingefallen.Sein Blick –ein Blick, der lebt … Weiterlesen Und wieder →