Cree-Trommeln in Jerusalem: Wie indigene Solidarität mit Jüdinnen und Juden zur Projektionsfläche wird

In Jerusalem tanzen Cree – indigene Menschen aus Nordamerika – vor dem Jaffator. Sie trommeln, singen, beten: ein Ausdruck von Solidarität mit dem jüdischen Volk. Was als Geste des Respekts und der Verbundenheit gedacht ist, ruft im Netz wütende Kommentare hervor – voller Projektionen, Schuldumkehr und kolonialer Reflexe.Wie kann es sein, dass zwei Völker mit … Weiterlesen Cree-Trommeln in Jerusalem: Wie indigene Solidarität mit Jüdinnen und Juden zur Projektionsfläche wird

Ecclesia semper reformanda – Von der Kirche, die sich immer wieder erneuern lässt

Reformation ist kein Festtag, den man abhakt.Sie ist ein Aufatmen. Ein Innehalten. Ein Windstoß des Geistes, der Türen öffnet, die wir längst verriegelt glaubten.Sie fragt: Wo ist Kirche versteinert? Wo bin ich es selbst?Und sie flüstert: Ecclesia semper reformanda – Kirche, wach auf. Werde neu. Was wäre, wenn Reformation kein Ereignis von 1517 wäre – … Weiterlesen Ecclesia semper reformanda – Von der Kirche, die sich immer wieder erneuern lässt

Zwischen Himmel und Erde

Mein Tagzeitenbuch und die Kunst des Wartens Seit einigen Tagen steht meine Teetasse wieder allein auf dem Schreibtisch.Kein Stapel aus Notizzetteln daneben, kein offenes Dokument mit rot markierten Korrekturen.Nur Stille. Mein Tagzeitenbuch ist beim Verlag. Nach Monaten des Schreibens, Nachdenkens, Suchens fühlt sich das merkwürdig leer an –so, als hätte ich ein Stück meines Alltags … Weiterlesen Zwischen Himmel und Erde

Ein Aufkleber zu viel

Heute bin ich in der Stadt an etwas vorbeigegangen, das mich tief getroffen hat.Ein Sticker, über ein Geiselplakat geklebt – und plötzlich wurde sichtbar, wie schnell Menschlichkeit verloren gehen kann, wenn Ideologien den Blick verstellen.Ich bin müde von zwei Jahren Entmenschlichung.Das, was einmal Antifaschismus heißen sollte, hat sich in sein Gegenteil verkehrt. Ich war heute … Weiterlesen Ein Aufkleber zu viel

Nach der Gewalt in Bern: Verharmlosung, Schuldumkehr und der Ruf nach weiterer Eskalation

Am 11. Oktober 2025 eskalierte eine Demonstration in Bern, die offiziell Solidarität mit Palästina zeigen wollte, in Gewalt, Zerstörung und antisemitische Parolen. Doch nicht nur die Ereignisse selbst sind erschütternd – auch die Reaktionen der beteiligten Gruppen im Nachgang offenbaren eine gefährliche Mischung aus Schuldumkehr, Gewaltverherrlichung und selektiver Solidarität. Dieser Artikel dokumentiert i die Stellungnahmen … Weiterlesen Nach der Gewalt in Bern: Verharmlosung, Schuldumkehr und der Ruf nach weiterer Eskalation

Vom „Ceasefire“ zur Gewalt – wie die Palästina-Solidarität eine neue Stufe der Radikalisierung erreicht hat

Zwei Jahre lang hallte ‚Ceasefire now‘ durch Europas Straßen. Jetzt zeigen Plakate, Demo‑Parolen und Campus‑Posts ein anderes Gesicht: Teile der Bewegung fordern offen das Ende des jüdischen Staates — und in einigen Fällen auch den Tod von Andersdenkenden. Dieser Text dokumentiert die Belege und fragt: Was bleibt vom humanitären Argument, wenn die lautesten Stimmen das … Weiterlesen Vom „Ceasefire“ zur Gewalt – wie die Palästina-Solidarität eine neue Stufe der Radikalisierung erreicht hat

Antisemitismus unter der Regenbogenflagge – Wie der CSD Basel jüdische Sicherheit verspielt

Der Christopher Street Day war einmal ein Symbol für Freiheit, Solidarität und Schutz aller queeren Menschen. In Basel jedoch wird er 2025 mit einem Plakat beworben, das nicht die Regenbogenflagge, sondern ein rotes Hamas-Dreieck in den Mittelpunkt stellt. Ein Zeichen der Ausgrenzung, der Gewalt – und ein Schlag ins Gesicht für Jüdinnen und Juden, besonders … Weiterlesen Antisemitismus unter der Regenbogenflagge – Wie der CSD Basel jüdische Sicherheit verspielt

Das Schweigen, das Jubeln, das angebliche «Pro‑Palästina»

Während Hamas in Gaza Zivilisten exekutieren, bleiben viele sogenannte „Pro-Palästina“-Aktivist:innen im Westen auffällig still. Sie fordern nicht das Ende der Gewalt, sie kritisieren nicht die extralegalen Exekutionen oder die sexuelle Ausbeutung von Frauen – stattdessen glorifizieren sie Terror und jubeln über Blut aus sicherer Entfernung. In diesem Artikel beleuchten Stimmen aus Gaza, palästinensische Menschenrechtsaktivist:innen und … Weiterlesen Das Schweigen, das Jubeln, das angebliche «Pro‑Palästina»

Bern am 11. Oktober 2025: Gewalt, Hass und historische Parallelen

Bern, Oktober 2025: Eine unbewilligte Palästina-Demonstration eskaliert zu einer Welle der Gewalt. Schaufenster zersplittern, Straßen werden mit Hassparolen besprüht, Morddrohungen, Polizeikräfte und Passantinnen geraten unter Beschuss – und die lokale jüdische Gemeinde fühlt sich bedroht. Wer die Verantwortung trägt, welche politischen und ideologischen Strömungen die Eskalation anheizen und welche Lehren wir für die Sicherheit und … Weiterlesen Bern am 11. Oktober 2025: Gewalt, Hass und historische Parallelen

Wenn Hass zur Gewohnheit wird – Basel und die Parolen des 7. Oktobers

‘Glory to October 7’ – Graffiti, die Terror feiern, gefährden Menschlichkeit und Erinnerung. Hass verhöhnt die Opfer. Antisemitische Graffitis in Basel zeigen, dass Gewalt niemandem hilft – weder Jüd:innen noch Palästinenser:innen. Ein Beitrag über Verantwortung, Erinnerung und die Stimmen aus Gaza. Einleitung Seit dem 7. Oktober 2023 wiederholt sich in Basel ein erschreckendes Muster: An … Weiterlesen Wenn Hass zur Gewohnheit wird – Basel und die Parolen des 7. Oktobers