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Comment la représentation juive est délégitimée

Analyse de la lettre de Dominique Ziegler dans la Tribune de Genève Le 16 juillet 2025, une lettre de l’auteur et metteur en scène Dominique Ziegler a été publiée dans la Tribune de Genève sous le titre : « Cessons de subventionner la CICAD ». Ce texte, qui se présente comme une critique démocratique d’une organisation juive, est … Weiterlesen Comment la représentation juive est délégitimée →

Wie jüdische Selbstvertretung delegitimiert wird

Eine Analyse des Leserbriefs von Dominique Ziegler in der Tribune de Genève In der Tribune de Genève erschien am 16. Juli 2025 ein Leserbrief des Autors und Regisseurs Dominique Ziegler unter dem Titel „Cessons de subventionner la CICAD“. Was dieser Text vordergründig als demokratische Kritik an einer NGO inszeniert, ist bei näherer Betrachtung ein Lehrstück … Weiterlesen Wie jüdische Selbstvertretung delegitimiert wird →

„Never Again“ gehört nicht allen – und schon gar nicht gegen uns.

Ich schreibe diesen Text nicht aus Wut, sondern aus dem Bedürfnis nach Klarheit. Denn ich sehe, wie Worte, die aus dem tiefsten Schmerz geboren wurden, heute in einen anderen Zusammenhang gestellt werden – entleert, verschoben, umgedeutet. Worte, die nicht für sich beanspruchen, alles Leid der Welt zu beschreiben, sondern ein ganz konkretes. Und ich frage … Weiterlesen „Never Again“ gehört nicht allen – und schon gar nicht gegen uns. →

Wenn jüdische Kultur sich rechtfertigen muss / Quand la culture juive doit se justifier

Ein Kino sagt ab. Ein Festival sucht neue Räume. Und was wie eine kleine kulturpolitische Auseinandersetzung aussieht, entpuppt sich als Spiegel eines tieferliegenden Problems: Die schleichende Normalisierung von Antisemitismus in der kulturellen Linken – nicht brüllend, sondern konditional. Nicht aggressiv, sondern moralisch aufgeladen. Eine Analyse. Un cinéma dit non. Un festival cherche de nouveaux lieux. … Weiterlesen Wenn jüdische Kultur sich rechtfertigen muss / Quand la culture juive doit se justifier →

„Kein Platz“ – wie sich Ausgrenzung anfühlt, wenn sie still ist

Es war ein warmer Sommerabend.Eine Freundin und ich wollten essen gehen, draußen auf einer Terrasse. Wir trugen Sommerkleider, leichte Ketten um den Hals – an jeder hing ein Davidstern. Meiner mit dem „Schema Israel“ in hebräischen Buchstaben, ihrer mit einem weiteren kleinen hebräischen Anhänger. Wir wollten uns setzen. Die Terrasse war fast leer. Es gab … Weiterlesen „Kein Platz“ – wie sich Ausgrenzung anfühlt, wenn sie still ist →

Zwischen Bund und Liebe – mein Bild von Gott

Dieser Text ist aus meinen persönlichen theologischen Überlegungen entstanden – als Jüdin, die zugleich in der Kirche lebt und wirkt. Für mich sind jüdische Wurzeln und die Erfahrung des Christentums kein Widerspruch, sondern ein Gespräch, das mein Verständnis von Gott bereichert und herausfordert. In dieser Reflexion versuche ich, Gottes Wesen und Wirken aus einer Perspektive … Weiterlesen Zwischen Bund und Liebe – mein Bild von Gott →

Ein Abendessen, zwei Predigtstile und die Frage nach dem pastoralen Ton

Warum klingt es in der Kirche so … seltsam?Diese Frage wurde mir nicht von einem kirchenkritischen Teenager gestellt, sondern von einer klugen, neugierigen jüdischen Freundin beim Abendessen. Wir sprachen über Gott und die Welt – und darüber, wie wir darüber sprechen.Sie meinte es nicht spöttisch, sondern interessiert. Und ich verstand sofort, was sie meinte: diesen … Weiterlesen Ein Abendessen, zwei Predigtstile und die Frage nach dem pastoralen Ton →

End of Days – Wenn der Teufel ein besserer Theologe ist als der Papst

Gabriel Byrne verführt, Arnie leidet, und irgendwo zwischen Bibelsprüchen, Kugelhagel und Weihwassermassaker geht die Welt unter. End of Days ist ein Film wie ein schlechter Traum in einer katholischen Sakristei – und trotzdem funktioniert das apokalyptische Geballer überraschend gut. Ein wuchtiger Ritt durch alle religiösen Klischees, die Hollywood je in Weihrauch getaucht hat. Der Weltuntergang … Weiterlesen End of Days – Wenn der Teufel ein besserer Theologe ist als der Papst →

Zwischen Schweigen und Resonanz – Was ich über Seelsorge gelernt habe

Jetzt, wo mein Vikariat sich dem Ende zuneigt, schaue ich zurück – und zugleich nach vorn. Ich frage mich: Was hat sich in mir verändert? Was hat mich geprägt? Und vor allem: Was ist Seelsorge für mich geworden – nach all den Gesprächen, den Begegnungen, dem Dasein an heiligen und verletzlichen Orten? Seelsorge ist für … Weiterlesen Zwischen Schweigen und Resonanz – Was ich über Seelsorge gelernt habe →

Flüstern zwischen den Trümmern

Du Herzschlag des Lebens,du leises Flüstern zwischen den Trümmern,hör unser Seufzen in dunkler Nacht. Die Erde blutet aus tausend Wunden,Kriege zerreißen den Himmel,Hass brennt wie Feuer durch die Straßen,Freundschaften fallen wie welke Blätter vom Baum. Die Schwachen werden an den Rand gedrängt,ihre Namen verwehen im Wind der Gleichgültigkeit.Mächtige thronen auf Bergen aus Leid,trunken vom eigenen … Weiterlesen Flüstern zwischen den Trümmern →